Galerie
Till Neu
"Le bien et le mal" - Malerei
Die Polarität von Leid und Glück hat Till Neu erstmals auf den 48 Tafeln des großen Bildes „Ikonostase“ 2008 in der Wintringer Kapelle gezeigt.
Um „le mal“ und „le bien“ geht es nun in der Ausstellung, die vom 25.1. bis zum 18.3.2012 in der Galerie des Saarländischen Künstlerhauses in Saarbrücken zu sehen ist.
In den aktuellen Arbeiten weiten und verdichten sich individuelles Erleben zu großformatigen Bilderzählungen, in denen wir Zeichen von Macht, Angst, Hoffnung oder Liebe lesen können.
Auch die weiteren Werke, die sich auf Orte und Ereignisse in Berlin und Potsdam beziehen, reihen sich in eine „dunkle oder eine helle Seite“. Sie entstanden nach Aufenthalten des Künstlers in Berlin, der kreuz und quer durch die Städte streifte. (Malerei, Zeichnung, Grafik)
Till Neu, geboren 1943 in Saarbrücken, lebt und arbeitet in Saarbrücken und Villes-sur-Auzon (Vaucluse).
Studium an der Werkkunstschule Saarbrücken (bei Oskar Holweck) und an der Universität des Saarlandes (Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie); Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel (Malerei bei Fritz Winter). 1976 Erster Aufenthalt in der Provence: Malerei-Stipendium des Saarländischen Kultusministeriums (Atelier international Séguret/ Vaucluse); 1976 Promotion in Kunstgeschichte; ab 1984 Professur für Grundlagen der Gestaltung und Grundlagen der Kunstgeschichte am Institut für Kunstpädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a. M., 1993-2004 Professur für Malerei und Kunstgeschichte. Von 1997 bis 2006 Mitglied des Internationalen Kuratoriums "Kulturlandschaft Goitzsche", Rekultivierung einer Braunkohle-Bergbaufolgelandschaft in Bitterfeld.
Am 02., 09. und 23. Februar 2012 finden jeweils um 19 Uhr Künstlergespräche zu den Themen "Pergamon", "Paradiese", "Mauerbau" und "Zitadellen des Ichs" statt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
