Georges Hausemer

"Und abends ein Giraffenbier. Reisegeschichten"

In 56 Geschichten aus 25 Ländern und vier Kontinenten erweist sich der luxemburgische Reiseschriftsteller Georges Hausemer als genauer Beobachter mit feinem Gespür auch für das weniger Augenscheinliche. Am liebsten wandelt er auf seiner Suche nach Eindrücken abseits der touristischen Trampelpfade und vermag daher auch längst bekannt geglaubte Regionen aus einer neuen, überraschenden Perspektive zu beschreiben. Hausemers Angang an die Menschen und Orte, die er in den vergangenen zehn Jahren in Amerika, Asien, Afrika und Europa für sich und seine Leser entdeckt hat, ist stets detailgenau, oft humorvoll, manchmal melancholisch. Und immer ungewöhnlich.

Das Buch wurde ausgezeichnet mit dem "Lëtzebuerger Buchpräis 2007"

"Die Reportagen, Essays und Anekdoten des Luxemburger Autors vermitteln ein Reisegefühl, das all den schnellen, knappen, vermeintlich auf den Punkt geschriebenen "Guides" mit ihren Tipps und Abertipps komplett abhanden gekommen ist. (…) Es sind scheinbar zufällige Begegnungen (…), die Hausemer ganz genau hinhören und beobachten lassen. Zum einen wird die respektvolle Neugier des passionierten Reisenden deutlich; zum anderen beschreibt er ein schillerndes Stück Alltag, dass man in den üblichen Reiseführern vergeblich suchen dürfte (…). Jeder Moment behält das Flüchtige, Einzigartige, bisweilen Zauberhafte einer Begegnung auf Reisen." (Frankfurter Rundschau, 7. April 2007)

 

Georges Hausemer wurde 1957 in Differdingen (Luxemburg) geboren. Er lebt als Schriftsteller, Reisejournalist, Übersetzer und Zeichner in Esch/Alzette (Luxemburg). Seit 1995 zahlreiche Reisen nach Mittel- und Südamerika, Südostasien, Afrika und in die USA. Seine Reisereportagen erscheinen u. a. in der Frankfurter Allge­meinen Zeitung, der Frankfurter Rundschau, der Süddeutschen Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung, dem Lëtzebuerger Land, der Lëtzebuerger Revue und dem luxemburgischen Reisemagazin Check In.

Für seine literarische und reisejournalistische Arbeit wurde er mehrfach national und international ausgezeichnet, u. a. beim Concours littéraire national.